Das FLW 40 ist die robuste Aluminium-Wandlamelle aus der FLW-Baureihe — ein Lamellenfenster für die natürliche Fassadenlüftung und den Rauch-Wärme-Abzug. Über parallel schwenkbare Aluminiumlamellen gibt es einen großen, regelbaren Lüftungsquerschnitt frei und bewegt so große Luftmengen kontrolliert und bei jedem Wetter.
Robuste Wandlamelle für große Querschnitte
Als größere Ausführung der FLW-Reihe ist das FLW 40 auf hohe Lüftungsleistung und Stabilität ausgelegt. Die blickdichten, witterungsfesten Aluminiumlamellen eignen sich besonders für technische und stark beanspruchte Bereiche — Hallen, Tiefgaragen, Treppenhäuser und Atrien. Wo es vor allem auf Luftwechsel, Robustheit und Wetterschutz ankommt, ist die Aluminiumlamelle der Glaslamelle überlegen.
Lüftung und Entrauchung
Das FLW 40 deckt zwei zentrale Aufgaben ab: die natürliche Lüftung über thermischen Auftrieb und Winddruck sowie den Rauch-Wärme-Abzug (RWA) im Brandfall. In geprüfter Ausführung öffnet es im Alarmfall automatisch und führt Rauch und Hitze ab, damit Flucht- und Rettungswege frei bleiben. Beide Funktionen lassen sich kombinieren, sodass dasselbe Bauteil im Alltag lüftet und im Ernstfall entraucht.
Steuerung und Ausführung
Vom Handantrieb bis zur vollmotorischen, vernetzten Steuerung ist das FLW 40 flexibel ausführbar. Über Sensoren lässt sich die Lüftung automatisieren und in die Gebäudeleittechnik einbinden; für RWA ist die sicherheitsgerichtete Ansteuerung über die Brandmeldeanlage erforderlich. Gedämmte Varianten kommen zum Einsatz, wenn das Lamellenfenster Teil der thermischen Hülle ist.
Einordnung in die FLW-Reihe
Das FLW 40 ist die größere Schwester kompakterer Baureihen wie dem FLW 24/28. Welche Größe passt, hängt vom geforderten Lüftungsquerschnitt, der Einbausituation und der Funktion ab. Einen vollständigen Überblick über Funktionsprinzip, Glas- und Aluminiumlamellen sowie RWA und Steuerung gibt die Hauptseite Lamellenfenster.
Unsere Rolle
Wir ordnen die passende Baureihe und Ausführung anhand von Querschnitt, Funktion und Steuerung ein, stimmen RWA-Anwendungen mit dem Entrauchungskonzept ab und vermitteln Hersteller und Verarbeiter — herstellerunabhängig und dokumentiert.